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Continentale-Studie 2005Unzufriedenheit mit dem Gesundheitswesen gesunken - Angst um medizinische VersorgungContinentale Krankenversicherung - Pressemitteilung vom 04.10.2005 Zu dieser Meldung
Die Unzufriedenheit der gesetzlich Krankenversicherten mit dem Gesundheitswesen hat sich im Jahr 2005 verringert. 64 Prozent sind mit dem Preis des Gesundheitswesens unzufrieden, im Vorjahr waren es noch 72 Prozent. Dies ist ein Ergebnis der Continentale-Studie 2005. Es ist der erste deutliche Rückgang seit Beginn der Messung durch die Continentale im Jahr 2001. Erst im Vorjahr hatte die Unzufriedenheit Rekordwerte erreicht. Die Zukunftserwartungen der Bürger sind aber nach wie vor sehr pessimistisch. "Das Ausmaß der Unzufriedenheit war im vergangenen Jahr Besorgnis erregend. Eventuell ist jetzt eine Trendwende in Sicht", so Rolf Bauer, Vorstandsvorsitzender der Continentale.
76 Prozent: Keine ausreichende medizinische Versorgung An eine langfristig gesicherte gute medizinische Versorgung glaubt ein Großteil der gesetzlich Versicherten nicht. So sind 76 Prozent der Meinung, eine ausreichende medizinische Versorgung durch das gesetzliche System gebe es bereits heute nicht mehr oder werde es in Zukunft nicht mehr geben. Sogar 94 Prozent sind der Ansicht, jetzt oder in Zukunft für eine gute medizinische Versorgung über die Kassenbeiträge hinaus viel Geld bezahlen zu müssen. Und 84 Prozent sind der Ansicht, dass ein Großteil der Bevölkerung schon heute nicht mehr vom medizinischen Fortschritt profitiert oder das dies in Zukunft so sein werde.
Rolf Bauer: Akzeptanz für Reformen Rolf Bauer: "Die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem Gesundheitswesen ist nach wie vor auf einem Niveau, das alle Beteiligten nachdenklich stimmen sollte. Aber es zeichnet sich jetzt eine Trendwende ab. Nach dem absoluten Tiefstand des vergangenen Jahres scheint sich die Bevölkerung mit den Reformen abzufinden. Wenn die Reformen des bestehenden Systems fortgesetzt werden, wird die Bevölkerung das auf Dauer akzeptieren. Zudem ist den meisten Menschen klar, dass mehr Eigenvorsorge notwendig ist. Für Bürgerversicherung und Gesundheitsprämie bleibt damit kein Raum. Das zeigt auch eine Umfrage des PKV-Verbandes zu diesem Thema."
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