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FußballfieberFußballherzen leben gefährlich, dass ist die Erkenntnis einer Studie zur Fußball-WM 2006, die Wissenschaftler der Münchner Uniklinik Großhadern jetzt vorstellten. Das Team um Dr. Ute Wilbert-Lampen wollte wissen, ob emotionaler Stress einen Herzinfarkt oder lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auslösen kann. Fußballkrimi und HerzkollapsDie Forscher werteten die Protokolle von 24 Notarztstationen und speziell ausgestatteten Einsatzwagen in und um München aus. Verglichen wurde die Zeit während der Fußball-WM mit den weniger nervenaufreibenden Sommern 2003 und 2005. Das Ergebnis: Die Zahl der Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen stieg während der Spiele dramatisch an und zwar sowohl bei den Fans live vor Ort, als auch bei den Fans vor dem heimischen Fernseher. Erstaunlich ist jedoch: ausschlaggebend für das Eintreten eines Herzereignisses war der Grad der Anspannung, nicht jedoch ob die deutsche Mannschaft siegte oder verlor. Welche Spiele bei der WM 2006 besonders "herzgefährdend" waren, erfahren Sie im aktuellen Feature unseres Gesundheitsmagazins. |
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