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Berufsunfähigkeit: Private Vorsorge sollte man früh ernst nehmen

Jeder 5. Erwerbstätige scheidet vorzeitig aus dem Berufsleben aus. 2006 waren 25 Prozent der Betroffenen noch nicht einmal 45 Jahre alt. Die Gründe: In erster Linie psychische Erkrankungen, gefolgt von Erkrankungen an Skelett, Muskeln und Bindegewebe. Wie man sich zumindest finanziell gegen dieses Risiko absichern kann und was man dabei beachten muss, zeigt dieser Artikel.

Was versteht man unter Berufsunfähigkeit?

Einfach gesagt, berufsunfähig ist, wer aus gesundheitlichen Gründen auf Dauer nicht mehr in seinem zuletzt ausgeübten Beruf arbeiten kann. Die gesetzliche Rentenversicherung verwendet allerdings den Begriff Erwerbsminderung. Hier ist nicht der ausgeübte Beruf Maßstab, sondern das verbleibende Restleistungsvermögen, um irgendeine berufliche Tätigkeit auszuüben.

Das heißt Beruf, Berufsstatus oder Kenntnisse des Betroffenen spielen keine Rolle, sondern nur, ob er überhaupt noch arbeiten kann. Also ein Handwerker, der aufgrund von Rückenbeschwerden nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann, ist dann gezwungen zum Beispiel als Pförtner zu arbeiten. Nur wer vor dem 2. Januar 1961 geboren worden ist, genießt noch Berufsschutz.

Gibt es bei Erwerbsminderung noch finanzielle Unterstützung vom Staat?

Ja, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Doch selbst dann reicht die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nicht aus. Beispiel: Ein Mann, der 2.500 Euro brutto verdient und in der Vergangenheit immer durchschnittlich verdient hat, würde nur etwa 734 Euro volle Erwerbsminderungsrente erhalten. Das sind gerade mal 30 Prozent seines letzten Bruttogehalts. Und die volle Erwerbsminderungsrente erhält er auch nur, wenn er weniger als drei Stunden täglich arbeiten kann. Kann er noch drei bis unter sechs Stunden täglich arbeiten, gibt es nur noch die halbe Erwerbsminderungsrente, also nicht mal 370 Euro. Wer täglich noch sechs und mehr Stunden arbeiten kann, erhält gar nichts.

Für wen ist private Absicherung bei Berufsunfähigkeit besonders wichtig?

Mit weniger als einem Drittel des ursprünglichen Bruttogehalts kann niemand seinen Lebensunterhalt bestreiten. Besonders hart trifft es Menschen, die nicht rentenversicherungspflichtig sind - zum Beispiel Hausfrauen oder Selbstständige. Auch Berufsanfänger sollten frühzeitig privat vorsorgen: Denn sie haben in der Regel erst nach fünf Jahren einen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente vom Staat. Deshalb empfehle ich, bereits in jungen Jahren privat vorzusorgen. Die Flexible Berufsunfähigkeits-Police der Continentale bietet den erforderlichen Versicherungsschutz. Für junge Leute bis 35, die am Anfang des Berufslebens stehen bietet die Continentale mit der starterVorsorge eine besonders günstige Variante mit einer speziellen Verlängerungsoption.

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