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Extra-Geld vom Fiskus in die Zukunft investierenDer Steuerzahler soll 2010 durch verschiedene Maßnahmen finanziell entlastet werden. Welche Maßnahmen geplant sind und was man mit dem zusätzlichen Geld anfangen kann, zeigt unsere Übersicht. Wie will der Staat die Bürger entlasten?Der Gesetzgeber hat an verschiedenen Stellschrauben gedreht: So setzt 2010 die Steuerpflicht erst bei einem Einkommen von über 8.004 Euro im Jahr ein, die Grenze für den Spitzensteuersatz wurde auf 52.882 Euro angehoben. Zudem können jetzt höhere Beiträge für Vorsorgeaufwendungen geltend gemacht werden. Ausgaben für die Krankenversicherung auf dem Niveau eines Basisschutzes sowie für die Pflegeversicherung können sogar komplett abgesetzt werden. Gibt es noch weitere Veränderungen?Das Kindergeld wurde erhöht. Jetzt erhalten Eltern für das erste und zweite Kind 184 Euro. Ab dem dritten gibt es 190 Euro. Außerdem ist der Kinderfreibetrag auf 4.368 Euro angestiegen. Das zusätzliche Geld können Eltern gut in die Zukunft ihrer Kinder investieren, indem sie zum Beispiel eine Ausbildungsversicherung abschließen. Das Ersparte kann der Nachwuchs später als Zusatzeinkommen für Ausbildung oder Studium nutzen. Die Junior Fonds-Rente der Continentale gibt es zum Beispiel schon ab einem monatlichen Beitrag von 24 Euro. Wie kann man das zusätzliche Geld noch anlegen?Besonders lohnenswert ist es, wenn man das zusätzliche Geld in eine staatlich geförderte Altersvorsorge wie Riester-Rente, Basis-Rente oder betriebliche Altersversorgung investiert. Denn dann bleibt unterm Strich sogar noch mehr übrig: Bis zu 2.000 Euro können schlaue Sparer zusätzlich in ihre Altersvorsorge stecken - und das, ohne weniger im Portemonnaie zu haben, als im vergangenen Jahr. Dies ist übrigens auch für Personen interessant, die sich bislang eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht leisten wollten oder konnten. Wenn man nicht nur für das Alter vorsorgen möchte?Dann kann man zum Beispiel seinen Kranken- oder Pflegeversicherungsschutz aufbessern - und zwar schon für wenige Euro im Monat. Wie kann ich denn rausfinden, wie viel zusätzliches Geld mir persönlich bleibt?Wer genauer wissen möchte, was ihm bleibt, sollte sich an einen Ansprechpartner in seiner Nähe wenden. Mithilfe des "Vorteilsrechners" kann er unkompliziert die individuelle Ersparnis ermitteln. Denn unter anderem die steuerliche Situation kann bei jedem völlig anders aussehen. Durch die gleichzeitige Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen für die Sozialversicherung kann es nämlich auch sein, dass - je nach Gehaltsgruppe - der Steuervorteil geringer ausfällt als erwartet.
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