Continentale-Studie 2002:
Zufriedenheit mit Gesundheitswesen sinkt deutlich - großes Interesse an Zusatzversicherungen

Bevölkerung setzt auf Beitragserhöhung statt Leistungskürzung

Continentale Krankenversicherung  - Pressemitteilung vom 09.09.2002

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Dortmund. Beitragserhöhung statt Leistungskürzung – die Meinung der Bevölkerung ist eindeutig, wenn es um die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung geht. Dies ergab eine repräsentative Bevölkerungsbefragung der Continentale Krankenversicherung a.G. in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Emnid im Rahmen der Continentale-Studie 2003. Jüngere Menschen sprechen sich allerdings mit knapper Mehrheit für Leistungskürzungen aus. 47 Prozent der Bevölkerung sind für eine Beitragserhöhung, um die finanzielle Situation der gesetzlichen Krankenversicherung zu verbessern. Nur 31 Prozent halten dagegen Leistungskürzungen für die richtige Medizin gegen die Finanzmisere. Für 23 Prozent ist weder das eine noch das andere ein Heilmittel. Ein anderes Bild ergibt sich bei den jüngeren Menschen zwischen 30 und 39 Jahren. Hier setzen 41 Prozent auf Beitragserhöhungen, aber 42 Prozent auf Leistungskürzungen. Die größte Ablehnung von Leistungskürzungen gibt es bei den über 60-jährigen: Nur 24 Prozent befürworten Leistungskürzungen zur Genesung der Krankenkassen. Auch Männer und Frauen sind deutlich unterschiedlicher Meinung: 42 Prozent der Männer sind für eine Erhöhung der Beiträge, aber 50 Prozent der Frauen. Für Leistungskürzungen sprechen sich 39 Prozent der Männer aus, aber nur 23 Prozent der Frauen.

GKV-Versicherte besonders mit Preis unzufrieden

Angaben zur Befragung: 1247 Befragte Frage: Um die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung zu verbessern, plant die Bundesregierung eine Reihe von Reformen. Wenn Sie sich entscheiden müssten: Welche der beiden folgenden Möglichkeiten, die finanzielle Situation der gesetzlichen Krankenversicherung zu verbessern, bevorzugen Sie? – die Erhöhung der Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung? – die Kürzung und/oder Streichung von Leistungen – weiß nicht/keine Angabe

Rolf Bauer. "Private Zusatzversicherungen werden von der Mehrheit der Bevölkerung als Möglichkeit gesehen, sich vor den Folgen von vorhandenen und weiteren Leistungseinschränkungen der GKV zu schützen. Hier ist die PKV mit entsprechenden Angeboten gefordert. In allen Bereichen ist aber noch viel Informationsbedarf."


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