Bis zu 74 Prozent interessiert an Kranken-Zusatzversicherungen
Untersuchung der Continentale: Zahnersatz und Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig
Continentale Krankenversicherung - Pressemitteilung vom 26.6.2002
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Ein Großteil der Bevölkerung interessiert sich für private Kranken-Zusatzversicherungen als Ergänzung zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Spitzenreiter bei den gewünschten Leistungen: Bessere Versorgung beim Zahnersatz ist für 74 Prozent der Menschen ein Thema. Es folgen Vorsorgeuntersuchungen mit 66 Prozent, Kieferorthopädie mit 56 Prozent sowie Heilpraktikerleistungen und Naturheilkunde mit 49 Prozent. Lediglich für die Chefarztbehandlung im Krankenhaus und Unterbringung im Zwei-Bett-Zimmer interessieren sich nur 37 Prozent der Bevölkerung. Dies ergab eine repräsentative Umfrage der Continentale Krankenversicherung a.G. in Zusammenarbeit mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut Emnid.
Besonders hoch im Kurs stehen Zusatzversicherungen bei 30- bis 39jährigen. 85 Prozent dieser Altersgruppe interessieren sich für eine Zusatzversicherung für Zahnersatz, 74 Prozent für Vorsorgeuntersuchungen sowie 56 Prozent für Naturheilkunde und Heilpraktikerleistungen.
Ostdeutsche legen besonderen Wert auf Vorsorgeuntersuchungen. 76 Prozent interessiert eine Ergänzung der GKV-Leistungen in diesem Bereich - bei Westdeutschen sind es nur 64 Prozent.
Zusatzversicherungen für Kieferorthopädie interessieren besonders die 40- bis 49jährigen Menschen (62 Prozent). Dies könnte daran liegen, dass diese Altersgruppe durch ihre Kinder im entsprechenden Alter mit diesen Leistungen besonders konfrontiert ist.
Das Thema "Zusatzversicherung im Krankenhaus" gewinnt mit zunehmendem Alter an Bedeutung. Für 42 Prozent der 50- bis 59jährigen ist eine derartige Zusatzversicherung interessant, bei Menschen über 60 Jahren sind es sogar 47 Prozent. Da Menschen in diesen Altersgruppen häufiger die Erfahrung von Krankenhausaufenthalten gemacht haben, führt dies offenbar zu größerem Interesse an einer besseren Versorgung.
Rolf Bauer, Vorstandsvorsitzender der Continentale Krankenversicherung a.G. zu den Ergebnissen: "Das Interesse der Bevölkerung an Zusatzversicherungen ist sehr groß. Dies hat die Versicherungsbranche noch nicht in diesem Ausmaß erkannt und sollte entsprechend reagieren - mit guten Angeboten und qualifizierter Beratung. Das Interesse an Zusatzversicherungen zeigt aber auch indirekt eine Unzufriedenheit mit den Angeboten der GKV. Wenn die Menschen mit den Leistungen der GKV zufrieden wären, würden sie nicht über Zusatzversicherungen nachdenken." Die Continentale hatte bereits in ihrer Continentale-Studie 2001 herausgefunden, dass 46 Prozent der GKV-Versicherten mit dem Preis und 33 Prozent mit den Leistungen der GKV unzufrieden sind - Tendenz steigend.
Als Reaktion auf diese Entwicklung hat die Continentale bereits im Herbst 2001 ihre neuen Zusatzversicherungen CE2 und CE3 auf den Markt gebracht. Diese beiden in Deutschland zur Zeit einmaligen Angebote bieten umfangreiche Leistungen in den Bereichen Zahnersatz, Vorsorgeuntersuchungen und Naturheilkunde. Zudem werden alle in der GKV eingeführten Zuzahlungen übernommen. "Die Ergebnisse unserer aktuellen Befragung zeigen, dass wir mit diesen Angeboten genau die Bedürfnisse der Bevölkerung getroffen haben", so Rolf Bauer.
Angaben zur Befragung:
Befragt wurden 1.000 Personen im gesamten Bundesgebiet im Alter ab 14 Jahren
Instrument: telefonische Mehrthemen-Bus-Befragung
Gestellt wurde die Frage: Für welche der folgenden Bereiche wäre eine private Zusatzversicherung als Ergänzung der gesetzlichen Krankenversicherung Ihrer Meinung nach interessant?
- Zahnersatz
- Vorsorgeuntersuchungen
- Kieferorthopädie
- Heilpraktikerbehandlung und Naturheilkunde
- Chefarztbehandlung und Zwei-Bett-Zimmer im Krankenhaus
(Reihenfolge der Antwortmöglichkeiten zufallsgesteuert)




