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Arbeitgeber aufgepasst: Zuschuss zur betrieblichen Rente wird verbindlich

Viele Unternehmen unterstützen ihre Mitarbeiter bereits beim Sparen fürs Alter. Das lohnt sich in der Regel für Arbeitnehmer wie für Arbeitgeber. Seit 2018 ist die betriebliche Altersversorgung (bAV) noch interessanter. Denn der Staat hat die Rahmenbedingungen durch ein neues Gesetz verbessert. Die Arbeitnehmer profitieren von höheren Steuervorteilen und die bisher freiwilligen Zuschüsse des Arbeitgebers werden schrittweise verbindlich. Andreas Herlitz, Experte der Continentale vor Ort, erläutert, was Arbeitgeber jetzt wissen sollten.


Worauf müssen Arbeitgeber beim Thema bAV nun achten?


Andreas Herlitz: Bisher waren Zuschüsse zur Betriebsrente freiwillig. Diese werden durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz je nach bAV-Modell schrittweise Pflicht. Für neue Verträge ab dem 1. Januar 2019 gilt: Spart der Arbeitgeber Sozialversicherungsabgaben, da sein Mitarbeiter Teile seines Entgelts in eine Betriebsrente umwandelt, so muss er einen Zuschuss in Höhe von 15 Prozent des Sparbeitrags leisten. Für bestehende und bis Ende 2018 vereinbarte Entgeltumwandlungen wird diese Regelung ab 2022 wirksam. Sprich: Wer plant, diese Form der bAV seinen Mitarbeitern 2018 zu ermöglichen, sollte die neue Regelung im Hinterkopf behalten. Im Rahmen des neuen Sozialpartnermodells ist der Zuschuss von 15 Prozent bereits ab 2018 ein Muss.


Welche Vorteile hat es für den Arbeitgeber, sich an dem Aufbau der betrieblichen Rente zu beteiligen?


Andreas Herlitz: Der Fachkräftemangel besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen steigt zunehmend. Durch Zuschüsse zur Betriebsrente kann der Arbeitgeber bei den Mitarbeitern und Bewerbern punkten. Zum einen wird dadurch die Zufriedenheit des Mitarbeiters gestärkt, zum anderen entsteht eine größere Bindung zum Unternehmen. Fachleute können so leichter gewonnen und gehalten werden.


Was hat sich noch durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz geändert?


Andreas Herlitz: Bislang konnten Arbeitnehmer Beträge bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in eine betriebliche Rente investieren, ohne dass Steuern und Sozialversicherungsbeiträge anfielen. Seit dem 1. Januar können bis zu 8 Prozent steuerfrei eingezahlt werden. Theoretisch entspricht das 2018 monatlich bis zu 520 Euro. Allerdings sind weiterhin nur 4 Prozent sozialabgabenfrei. Für Mitarbeiter könnte es sich lohnen, die Beiträge für die betriebliche Rente anzuheben. Arbeitgeber sollten auf die Arbeitnehmer zugehen und ihnen anbieten, dies für sie zu prüfen. Das zeichnet einen sozial verantwortungsvollen Arbeitgeber aus.


Mehr Informationen rund um das Thema bAV und die passende Vorsorge erhalten Interessierte bei der Continentale Bezirksdirektion Herlitz GmbH & Co. KG, Tel. 09 21 / 6 40 62.

27.04.2018


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